Gidday

Hi there, gidday (good day in NZ-Englisch)

So tönt es überall wo man hinkommt. Und es wird eine Antwort erwartet. Auch an der Supermarktkasse. Während jemand ganz fürsorglich deine Einkaufssachen in deiner Einkaufstasche packt (auch hier bringt man eigene Taschen mit – Plastiktüten muss man bezahlen), wird mit der Kassiererin smalltalk geübt. 

In diesen Wochen haben wir vieles entdeckt. Das hat immer wieder für Diskussionen am Tisch gesorgt. 

Zum Beispiel 

-Hier laufen viele Barfuss, überall. Jung und alt. Die Füße sehen auch dementsprechend aus… vielleicht gibt es darum überall Spannteppich in den Häusern?

-Alle werden mit dem Vornamen angesprochen, auch in der Bank. „Hi Marzia“. Unkompliziert.

-Keine Norm für den Briefkasten. Und sie sind seeeehr bunt und unterschiedlich. Und da steht auch kein Name drauf. Es ist darum ziemlich schwer, jemand ausfindig zu machen. Man meldet sich auch nicht an bei der Gemeinde oder bei der Post.

-An den Türen sind auch keine Namen drauf. Und keine Türklingel. Es wird einfach gerufen, geklopft und dann hereinspaziert.

-In jedem Café und Restaurant gibt es Flaschen mit Hahnenwasser und Gläser. Da kann man sich einfach bedienen. Das Wasser ist gratis.

-Aber ab 16 Uhr ist es vorbei. Die Cafés und Läden schliessen. Feierabend. Auch in den Büros wird früh Feierabend gefeiert; am Freitag um 14.30 Uhr mit einem Bier mit dem ganzen Team. Nicht war, Luca? 

Aber die Supermärkte bleiben bis 20 Uhr offen, 7 Tage die Woche.

-Gekocht wird am Abend. Am Mittag wird etwas schnelles gegessen. Ein Sandwich, Pommes, Salat. Und überall gibt es Saucen drauf. Tja, das Essen ist hier nicht wirklich spannend. Es wird viel frittiert und dann wird eine Sauce draufgeschmiert. Enjoy your meal. Ausser bei den Steiner School Kids. Da achtet man (meistens) auf Zucker, Weissmehl, Junkfood,… Vegetarier-Gspähnli sind keine Ausnahme. 

-Das man hier links fährt war für uns keine Neuheit. Wir waren aber sehr überrascht, als wir mal beim Parken angesprochen wurden. In NZ darf man nur auf der eigenen Strassenseite parken. Darum stehen alle Autos in der gleichen Richtung. Sehr ordentlich. 

 

Spannend, diese Kiwis! (so nennt man Neuseeländer).

Wie ihr sieht, haben wir viel erfahren und jeden Tag lernen wir etwas dazu. 

Wir sind viel gereist und viele Dinge erledigt (Auto, zwei Velos, Zelt und Zubehör gekauft, Bankkonto eröffnet, SIM Karte gekauft, das Haus eingerichtet, viele englische Wörter gelernt, neue Leute kennengelernt,…). Heute Nachmittag ist Treffen von den neuen Familien am Strand um 17 Uhr: Es gibt BYO!?! Das heisst soviel wie Bring Your Own (bring alles selber mit).

Tja, der Alltag kann beginnen. Wir freuen uns drauf.

Mehr später.

Alles Liebe aus sunny Motueka 

Marzia

PS: An alle, die Enea’s Blog gelesen haben… wir wohnen nicht in einer Villa. Es fühlt sich so an, nach 2 Wochen im Zelt. Aber es ist ein normales Haus. Mit Pool. Ein cooles Haus. Wir haben wieder ein grosses Glück gehabt.

PS2: Stiefeln bleiben draussen, auch in den Pubs oder Läden. Egal ob jung oder alt, ob man Löcher in den Socken hat oder zwei unterschiedliche Socken trägt (auch keine Ausnahme). 

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1 Comment

  1. Dunja

    ☺️ Kia ora saegi da 🙂

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